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186 Touristen von festgefahrenem Schiff auf der Donau evakuiert
Mittwoch 29 Juli 2026 11:31
Mittwoch, 29 Juli 2026, 11:31
FOTO Innenministerium
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Die Grenzpolizei hat erfolgreich 186 Passagiere von einem auf der Donau festgefahrenen Kreuzfahrtschiff evakuiert, berichtet die Bulgarische Nachrichtenagentur BTA.
Das unter Schweizer Flagge fahrende Schiff „Viking Ullur“, das aus Turnu Severin kam, war am 28. Juli gegenüber dem Dorf Gomotarzi, etwa 25 Kilometer oberhalb von Widin, auf Grund gelaufen.
Das Schiff hatte keine Lebensmittel und kein Wasser mehr an Bord, da es in Widin Vorräte aufnehmen sollte. Der Reiseveranstalter organisierte, dass ein anderes Schiff unter französischer Flagge – die „Vivaldi“ – die Passagiere bei Flusskilometer 817 aufnehmen sollte. Es konnte sich jedoch dem festgefahrenen Schiff nicht nähern.
Gegenüber dem Bulgarischen Nationalen Rundfunk (BNR) erklärte der Direktor der Agentur für Erforschung und Unterhalt der Donau, Iwelin Sanew, dass der Tiefgang des Schiffes 1,70 Meter betragen habe, während die Fahrrinne etwa 1,90 Meter tief gewesen sei. Vermutlich sei menschliches Versagen die Ursache für das Auflaufen gewesen.
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Die Passagiere des Kreuzfahrtschiffes, Bürger von EU-Staaten, wurden zu einem rumänischen Flughafen gebracht.
Sanew fügte hinzu, dass die Wasserstände der Donau im bulgarischen und rumänischen Abschnitt sowie entlang des gesamten Flusslaufs stellenweise rekordverdächtig niedrig und kritisch seien.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov