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Niedriger Wasserstand der Donau legt Mammutreste bei Rjachowo frei
Mittwoch 29 Juli 2026 15:53
Mittwoch, 29 Juli 2026, 15:53
FOTO BTA / Archiv
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Der niedrige Wasserstand der Donau hat bei dem Dorf Rjachowo in der Region Russe Überreste eines Mammuts freigelegt. Fachleute des Ökomuseums in Russe werden die Knochen bergen und anschließend mit der Analyse der Funde beginnen, berichtet unsere Korrespondentin in Russe, Assja Pentschewa.
Der Hinweis auf die Überreste eines großen Rüsselsäugetiers im Flussbett der Donau kam von einem Einwohner des Dorfes Rjachowo. Nach Angaben des Direktors des Regionalen Historischen Museums, Prof. Nikolaj Nenow, wurden bislang ein Unterkiefer, zwei Stoßzähne und möglicherweise eine Rippe entdeckt. „Aus Beobachtungen von Wissenschaftlern aus früheren Jahren wissen wir, dass sich dort vermutlich weitere Überreste befinden könnten. Heute fließt dort die Donau, doch vor Jahrtausenden befand sich an dieser Stelle wahrscheinlich ein Sumpfgebiet“, erklärte er.
Im Ökomuseum mit Aquarium in Russe werden bereits Überreste von drei Mammutarten ausgestellt, die diese Region vor Jahrtausenden bewohnten.
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov