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Außenministerium: Teheran ließ 24 Tage auf Gespräch mit Sofia warten
Dienstag 4 August 2026 09:41
Dienstag, 4 August 2026, 09:41
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Das Telefonat mit dem Außenminister der Islamischen Republik Iran, Abbas Araghtschi, wurde von bulgarischer Seite initiiert.
Ein entsprechender Vorschlag war bereits am 6. Juli unterbreitet worden. Wegen Terminüberschneidungen der beiden Minister fand das Gespräch jedoch erst am 30. Juli statt. Das teilte das bulgarische Außenministerium der Nachrichtenagentur BTA auf Anfrage zu einem Bericht des iranischen Staatssenders IRIB mit. Dem Bericht zufolge hätten Bulgarien, Großbritannien und die Ukraine dem Iran innerhalb von 24 Stunden mitgeteilt, dass sie „nicht Teil des Krieges werden“.
Das Außenministerium stellte klar, dass nach dem Gespräch vom 30. Juli kein weiteres Telefonat geführt worden sei. Der direkte Dialog sei ein zentrales Instrument der Diplomatie und trage dazu bei, die Kommunikationskanäle offenzuhalten. Dies dürfe nicht als etwas Ungewöhnliches oder als Abweichung von der üblichen diplomatischen Praxis interpretiert werden, hieß es weiter.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov