Autor
Assia Chaneva
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Greenpeace-Eisbrecher „Arctic Sunrise“ öffnet in Warna seine Türen
Freitag 7 August 2026 10:15
Freitag, 7 August 2026, 10:15
FOTO greenpeace.org
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Der legendäre Eisbrecher „Arctic Sunrise“ von Greenpeace hat im Hafen von Warna angelegt und öffnet am 7. und 8. August seine Türen für Besucher. Sie haben die Möglichkeit, die Besatzung kennenzulernen und mehr über die Kampagnen von Greenpeace zu erfahren. Der Aufenthalt des Schiffes in Bulgarien steht unter dem Motto „Ein lebendiges Schwarzes Meer ohne Öl und Gas“. Geplant sind Begegnungen mit dem Team, eine Fotoausstellung mit den eindrucksvollsten Aufnahmen aus den 15 Jahren Arbeit von Greenpeace Bulgarien sowie die Vorführung des Dokumentarfilms „Ich, das Meer – Leben in der Stille“, der der Unterwasserwelt des Schwarzen Meeres und den Bedrohungen für dieses einzigartige Ökosystem gewidmet ist.
„Von der Arctic Sunrise aus haben wir viele der schönsten und zugleich verletzlichsten Orte unseres Planeten gesehen. Das Schwarze Meer gehört dazu. Es ist uns eine Ehre, erneut in bulgarischen Gewässern zu sein. Ich hoffe, unser Besuch wird viele Menschen dazu inspirieren, sich für den Schutz dieses unschätzbaren Ökosystems einzusetzen“, erklärte Kapitän Pep Barbal Badia anlässlich der Ankunft des Schiffes.
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In Warna startet Greenpeace Bulgarien außerdem die Initiative „Städte ohne Gas“, die Kommunen dazu ermutigt, in Energieeffizienz und lokale erneuerbare Energiequellen statt in neue Gasinfrastruktur zu investieren. Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Vision für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und orientiert sich an Beispielen europäischer Städte, die ihre Abhängigkeit von Erdgas schrittweise durch saubere und nachhaltige Energielösungen ersetzen.
Seit mehr als drei Jahrzehnten dient die „Arctic Sunrise“ als schwimmende Basis für wissenschaftliche Expeditionen, die Dokumentation von Umweltproblemen und friedliche Aktionen zum Schutz der Natur. Zuletzt war der Eisbrecher 2013 in Warna zu Gast.
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Dazu sagte Dessislawa Mikowa von Greenpeace Bulgarien:
„Das Schiff wird sowohl zur Dokumentation von Umweltverschmutzung und zerstörerischen Industriepraktiken als auch für wissenschaftliche Forschungen zu Klimawandel, Biodiversität und dem Zustand der Ozeane eingesetzt. Seine Mission besteht darin, daran zu erinnern, wie wichtig der Schutz des Schwarzen Meeres ist, und auf die zahlreichen Risiken aufmerksam zu machen, denen es ausgesetzt ist. Zu den jüngsten gehören die Projekte zur Förderung fossilen Erdgases vor der Küste Rumäniens und Bulgariens. Wenn wir sagen, dass wir auf fossiles Gas verzichten können und diese Abhängigkeit überwinden sollten, wollen wir zugleich eine ernsthafte Diskussion über Alternativen zu fossilen Brennstoffen anstoßen. Bulgarien weist im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern einen relativ geringen Erdgasverbrauch auf und befindet sich daher in einer günstigen Ausgangslage, diese Abhängigkeit zu überspringen. Unabhängig davon, wie Erdgas gefördert oder geliefert wird – es ist ein endlicher Rohstoff. Erneuerbare Energiequellen wie Wind, Sonne oder Geothermie hingegen stehen dauerhaft zur Verfügung.“
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Die „Arctic Sunrise“ kann am 7. August von 16.00 bis 20.00 Uhr sowie am 8. August von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 18.00 Uhr besichtigt werden. Der Dokumentarfilm „Ich, das Meer – Leben in der Stille“ wird am 7. August um 21.00 Uhr gezeigt. Weitere Informationen über das Schiff und das Programm finden Sie hier.
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Übersetzung und Redaktion: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov