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AKW Kosloduj: Bulgarien hat Ersatzkapazitäten für Strom

Freitag, 7 August 2026, 13:37

Energieministerin Iwa Petrowa

Energieministerin Iwa Petrowa

FOTO BGNES

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Wenn der Wasserstand der Donau auf dem aktuellen Niveau bleibt, kann das Atomkraftwerk „Kosloduj“ noch etwa eineinhalb Wochen problemlos weiterarbeiten. Das sagte Energieministerin Iwa Petrowa gegenüber dem Fernsehsender „Nova TV“.

Die Ministerin bezeichnete die Situation rund um das Kernkraftwerk als herausfordernd und dynamisch, betonte jedoch, dass die Anlage derzeit problemlos funktioniere.

Petrowa erklärte, dass das bulgarische Energiesystem über Kapazitäten verfüge, die bei einer erzwungenen Abschaltung oder einer Verringerung der Leistung des Atomkraftwerks die notwendige Strommenge sicherstellen könnten. Dies sorge für ein gewisses Maß an Sicherheit, so die Ministerin.

Zum rekordhohen Stromexport Bulgariens in die Region von mehr als 32.000 Megawatt pro Tag sagte Petrowa, dieser sei auf die aktuelle Lage in der Region sowie auf die gute regionale Vernetzung des bulgarischen Stromsystems zurückzuführen.


Redakteur: Iwo Iwanow 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov