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Bulgarien erhöht Wissenschaftsmittel, bleibt aber unter EU-Durchschnitt
Freitag 7 August 2026 14:22
Freitag, 7 August 2026, 14:22
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Bulgarien verfügt innerhalb eines Jahrzehnts über sechsmal mehr Mittel für die Wissenschaft, bleibt aber unter dem EU-Durchschnitt
Die staatlichen Mittel für Forschung und Entwicklung (FuE) in Bulgarien sind innerhalb eines Jahrzehnts (2015–2025) um fast das Sechsfache gestiegen. Das geht aus Daten von Eurostat hervor. Für das Jahr 2025 waren im Staatshaushalt 92,3 Euro pro Einwohner vorgesehen, gegenüber 15,5 Euro im Jahr 2015. Dies entspricht einem Anstieg um 495,5 Prozent.
Trotz des deutlichen Zuwachses liegt Bulgarien weiterhin weit unter dem EU-Durchschnitt, der bei 288,9 Euro pro Einwohner liegt. Das gesamte geplante öffentliche Finanzierungsvolumen für Forschung und Entwicklung in Bulgarien erreicht 2025 rund 593,9 Millionen Euro, verglichen mit 108,6 Millionen Euro zehn Jahre zuvor.
Die Daten zeigen außerdem, dass Rumänien das einzige EU-Land ist, in dem die staatlichen Mittel für Forschung im betrachteten Zeitraum zurückgegangen sind. Eurostat weist darauf hin, dass die Angaben für 2025 vorläufig sind und die geplanten Haushaltsmittel widerspiegeln, nicht die tatsächlich ausgegebenen Beträge.
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov