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Niedriger Wasserstand der Donau legt Fundamente der Konstantinsbrücke frei
Freitag 7 August 2026 16:25
Freitag, 7 August 2026, 16:25
FOTO Regionales Historisches Museum Plewen
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Der niedrige Wasserstand der Donau hat Archäologen eine seltene Gelegenheit eröffnet, die Fundamente der Konstantinsbrücke bei der antiken Stadt Ulpia Oescus nahe dem Dorf Gigen zu untersuchen.
Die Forschungen des Regionalen Historischen Museums Plewen sollen den genauen Verlauf der Brücke präziser bestimmen, bislang unbekannte Konstruktionselemente freilegen und Aufschluss über ihre Bauweise geben.
Die auf Befehl von Kaiser Konstantin dem Großen errichtete und im Jahr 328 eröffnete Brücke war mehr als zwei Kilometer lang. Sie verband das antike Ulpia Oescus (heute das Dorf Gigen in Bulgarien) mit Sucidava (am Standort der heutigen rumänischen Stadt Corabia).
Die Archäologen erwarten, dass die Untersuchungen auch zu einem besseren Verständnis der Veränderungen des Donaubetts in den vergangenen nahezu 1700 Jahren beitragen werden.
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov