Montag 10 August 2026 11:25
Montag, 10 August 2026, 11:25
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Bulgarien benötigt neue Systeme zur Erkennung und Bekämpfung von Drohnen, die so schnell wie möglich angeschafft werden müssen. Dies erklärte Verteidigungsminister Dimitar Stojanow gegenüber dem BNT, nachdem am Samstag, dem 8. August, eine ukrainische Lockdrohne vom Typ „Maya“ in der Nähe des Dorfes Jowkowo in der Gemeinde General Toschewo, etwa 100 Meter von der rumänischen Grenze entfernt, abgestürzt war. Der Ort befindet sich in unmittelbarer Nähe einer rumänischen Verdichterstation und etwa 1.000 Meter von der bulgarischen Verdichterstation der Transbalkan-Gaspipeline entfernt.
Die Drohne habe eine Holzkonstruktion, das einzige Metallteil sei der Motor, erklärte der Verteidigungsminister und fügte hinzu, dass eine Antwort seitens der Ukraine erwartet werde, ob die Drohne von ihrem Hoheitsgebiet aus gestartet sei.
Es gеbe keine Hinweise auf gezielte Handlungen gegen Bulgarien, versicherte der Chef Verteidigung, Admiral Emil Eftimov, in Warna. Seiner Ansicht nach wurde die Drohne wahrscheinlich durch elektronische Kampfsysteme abgelenkt und hat einen Kurs außerhalb der Reichweite der Radarsysteme eingeschlagen.
Bulgariens Präsidentin Iliana Jotowa zeigte sich enttäuscht darüber, wie dieser Vorfall für primitive politische Zwecke instrumentalisiert werde. Die Sicherheit der bulgarischen Bürger sei momentan das Wichtigste für sie. „Ich zähle darauf, dass alle Institutionen und politischen Kräfte zusammenarbeiten, damit wir diese Sicherheit gewährleisten können“, so Jotowa am Sonntag in Warna nach dem der Vorfall bekannt wurde.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Georgetta Janewa
Gestaltet von Georgetta Janewa