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KKW „Kosloduj“ bleibt trotz Niedrigwasser noch 2 Wochen in Betrieb

Dienstag, 11 August 2026, 11:37

Georgi Kastschiew

Georgi Kastschiew

FOTO BGNES

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In diesem Jahr wird der historisch niedrigste Pegel der Donau an der Uferpumpstation erreicht, die Kühlwasser für die Dampferzeuger des Kernkraftwerks „Kosloduj“ liefert. Das sagte der Atomexperte und ehemalige Vorsitzende des Verwaltungsrats des Kraftwerks, Prof. Georgi Kastschiew, gegenüber dem FernsehsenderbTV.

Derzeit liegt der Wasserstand bei 20,62 Metern über dem Meeresspiegel. Bis zum Erreichen des ersten für die Pumpen kritischen Pegels fehlen 10–12 cm. Dann muss die Leistung nach dem Programm für den sicheren Betrieb des Atomkraftwerks reduziert werden. Sinkt der Pegel um weitere 20 cm, muss das Kraftwerk abgeschaltet werden.

Nach Einschätzung von Kaschtschiew wird der Wasserstand der Donau voraussichtlich nur leicht sinken. Die erste kritische Grenze in wird den kommenden zwei Wochen wahrscheinlich nicht erreicht.


Redakteur: Iwo Iwanow

Übersetzung: Rossiza Radulowa