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Bulgarien und die Türkei bekämpfen zusammen „Kriminalität der neuen Generation“

Dienstag, 11 August 2026, 14:42

Bulgarien und die Türkei bekämpfen zusammen „Kriminalität der neuen Generation“

FOTO BTA

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Bulgarien und die Türkei werden ihre gemeinsamen Maßnahmen gegen grenzüberschreitende organisierte Kriminalität, Drogenhandel und illegale Migration ausweiten. Das erklärte der türkische Innenminister Mustafa Çiftçi nach einem Treffen in Sofia mit seinem bulgarischen Amtskollegen Iwan Demerdschiew, berichtete BGNES.

Çiftçi bezeichnete Bulgarien als einen benachbarten, freundschaftlich verbundenen und verbündeten NATO-Staat. Zu den wichtigsten Gesprächsthemen gehörten grenzüberschreitende Straftaten und der Kampf gegen kriminelle Organisationen der „neuen Generation“. Der Gast warnte, dass einige dieser Strukturen bereits Merkmale terroristischer Organisationen annähmen.

Von bulgarischer Seite wurde gegenüber Çiftçi das Problem erheblicher Kapitalbeträge angesprochen, die durch Korruptionsdelikte erwirtschaftet und aus Bulgarien in die Türkei und andere Länder transferiert wurden.

Ich habe die Zusicherung erhalten, dass die türkische Seite unseren Kampf gegen diese Erscheinungen unterstützen wird. Sie wird uns auch dabei helfen, diese Vermögenswerte aufzuspüren und nach Bulgarien zurückzuführen“, sagte Demerdschiew nach dem Treffen.

Der bulgarische Innenminister betonte, dass der Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität, illegale Migration und Menschenhandel sowie die Bekämpfung des Drogenhandels gemeinsame Prioritäten beider Länder bleiben.

Es wurden auch Maßnahmen zur Optimierung des Grenzmanagements vereinbart.

Demerdschiew wies darauf hin, dass es sich um die größte Landgrenze der EU handelt.

Sie muss gleichzeitig sicher sein, aber auch eine Brücke und keine Barriere zwischen den beiden Völkern sein“, sagte er laut dem Pressedienst des Innenministeriums.

Der türkische Innenminister hat auch die Zusammenarbeit im Rahmen des trilateralen Mechanismus zwischen der Türkei, Bulgarien und Griechenland als erfolgreich bewertet. Seinen Angaben zufolge ist die illegale Migration in der Region infolge der gemeinsam ergriffenen Maßnahmen um 97 Prozent zurückgegangen und die Migrationsroute wurde umgeleitet.


Redakteur: Iwo Iwanow

Übersetzung: Rossiza Radulowa