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Radew: Kampf gegen Geldwäsche ist der Weg zum Ausstieg aus der „grauen Liste“
Freitag 21 August 2026 09:13
Freitag, 21 August 2026, 09:13
FOTO Ministerrat
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Die ergriffenen Maßnahmen gegen Geldwäsche, Korruption und die Schattenwirtschaft verschaffen Bulgarien eine starke Ausgangsposition für den Ausstieg aus der sogenannten grauen Liste, erklärte Premier Rumen Radew bei einer Sitzung des Rates für Koordination und Zusammenarbeit im Ministerrat.
Er fügte hinzu, dass die Regierung nicht nur an der Aufdeckung von Missbrauchsfällen arbeite, sondern auch an der Schaffung von Mechanismen zu deren Verhinderung.
Rumen Radew hob das System „Sigma“ zur Transparenz der Finanzströme als wichtiges Instrument hervor. Es hat bereits rund 200.000 öffentliche Ausschreibungen analysiert; bei mehr als 30 Prozent davon wurde nur ein einziger Bewerber festgestellt. Als Nächstes soll die Plattform mit dem Handelsregister verbunden werden, um Verbindungen zwischen Unternehmen nachzuverfolgen und potenzielle Korruptionspraktiken aufzudecken.
Es werde auch an Maßnahmen zur Einführung von Referenzpreisen bei Wasser- und Abwasser- sowie bei Straßenreparaturen sowie an einer besseren Koordination zwischen dem Mautsystem, den Zollbehörden und dem Finanzamt gearbeitet.
Die Erklärung des Premierministers erfolgte im Vorfeld einer bevorstehenden Berichterstattung vor der Financial Action Task Force (FATF) und des erwarteten Besuchs ihrer Vertreter in Bulgarien.
Redakteurin: Diana Zankowa
Übersetzung: Rossiza Radulowa