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USA verlängern Frist für Lukoil zum Verkauf seiner Auslandsaktiva
Freitag 21 August 2026 14:04
Freitag, 21 August 2026, 14:04
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Washington verlängert die Frist für den Verkauf der ausländischen Vermögenswerte von „Lukoil“ bis zum 19. September. Das geht aus der Website des Amtes zur Kontrolle von Auslandsvermögen (OFAC) des US-Finanzministeriums hervor.
Im Oktober 2025 verhängte Donald Trump Sanktionen gegen „Lukoil“ als Teil der Maßnahmen zur Verschärfung des wirtschaftlichen Drucks auf Moskau wegen des Krieges in der Ukraine. Der Konzern, dem in Bulgarien die Raffinerie in Burgas sowie die gleichnamige Kette mit rund 500 Tankstellen gehören, wurde wegen seiner Unterstützung der militärischen Invasion sanktioniert.
Kurz nach Inkrafttreten der Beschränkungen kündigte „Lukoil“ an, seine Auslandsaktiva zum Verkauf anzubieten. Jede Transaktion bedarf jedoch der Genehmigung durch das Amt zur Kontrolle von Auslandsvermögen.
Unterdessen verlängerte Großbritannien in der vergangenen Woche die Allgemeine Lizenz für die vier „Lukoil“-Gesellschaften in Bulgarien bis zum 29. Oktober 2026. Damit sind bestimmte Transaktionen mit den bulgarischen Gesellschaften des russischen Ölkonzerns weiterhin zulässig.
Redakteurin: Diana Zankowa
Übersetzung: Rossiza Radulowa
Gestaltet von Rossiza Radulowa