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Trotz Drosselung von Block 5 in AKW Kosloduj keine Krise

Energieministerin Iwa Petrowa

Energieministerin Iwa Petrowa

FOTO BTA

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Derzeit gibt es trotz der Drosselung der Leistung von Block 5 des Kernkraftwerks Kosloduj um rund 120 Megawatt aufgrund des anhaltend kritischen Rückgangs des Pegels der Donau keine Krisensituation. Das erklärte Energieministerin Iwa Petrowa vor Journalisten.

Die Leistung von Block 5 liegt bei etwas mehr als 1000 MW, berichtete die Bulgarische Nachrichtenagentur BTA.

Nach Angaben der Ministerin ist die Leistungsreduzierung eine vorbeugende Maßnahme, die im Aktionsplan des Kraftwerks für den Fall eines niedrigen Donaupegels vorgesehen ist. „Die Situation ist unter Kontrolle“, betonte Petrowa. Sollte der Wasserstand weiter sinken, könnte eine weitere Reduzierung der Leistung des Kraftwerks erforderlich werden.

Die Drosselung der Leistung von Block 5 stelle kein Problem für das bulgarische Stromnetz dar, erklärte Dimitar Sartschew, Leiter der Zentralen Leitstelle des bulgarischen Stromnetzbetreibers ESO.


Redakteurin: Miglena Iwanowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov