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Dienste melden, leistungsstarken GPS-Störsender in Sofia neutralisiert zu haben

Samstag, 22 August 2026, 10:55

Staatliche Agentur für Nationale Sicherheit (DANS)

Staatliche Agentur für Nationale Sicherheit (DANS)

FOTO BGNES

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Die Staatliche Agentur für Nationale Sicherheit (DANS) hat gemeinsam mit der Kommission für die Regulierung des Kommunikationswesens und der Sofioter Direktion des Innenministeriums in einem streng bewachten Komplex im Sofioter Stadtteil Dragalewzi einen leistungsstarken Störsender lokalisiert und neutralisiert. Dieser habe die GPS-Signale in Sofia gestört, unter anderem am Flughafen Sofia, bei über die Stadt fliegenden Flugzeugen und bei Fernsehtürmen. Das teilte die Pressestelle von DANS mit.

Vor Journalisten vor Ort erklärte der Leiter des Komplexes mit Restaurant, das während des Einsatzes weiter geöffnet war, Nikolaj Iwanow, jedoch entschieden, dass dort keinerlei Gerät gefunden worden sei.

Das Innenministerium und DANS machen derzeit keine weiteren Angaben zu dem Störsender. Unklar ist auch, wie er entdeckt wurde und wie die Ermittler auf den betreffenden Komplex aufmerksam wurden. Weitere Informationen sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden, berichtete unser Reporter Nikolaj Christow.

Der Berufspilot und Luftfahrtjournalist Alexandar Bogojawlenski sagte dem Bulgarischen Nationalen Rundfunk, dass es in den vergangenen Tagen Probleme mit den GPS-Signalen von Flugzeugen gegeben habe, die am Flughafen Sofia starteten oder landeten.

Das Verkehrsministerium und die staatliche Gesellschaft „Flugsicherung“ teilten dem BNR mit, dass die Sicherheit der Flüge nicht gefährdet sei. Grund dafür sei ein unabhängiges bodengestütztes Navigationssystem, das von Störungen der GPS-Signale nicht beeinträchtigt werde, berichtete unsere Reporterin Mila Mladenowa.

Im Zusammenhang mit dem Vorfall teilte die Pressestelle des Flughafens „Wassil Lewski – Sofia“ der Bulgarischen Nachrichtenagentur BTA mit, dass der Flughafenbetrieb nicht beeinträchtigt sei und die Flüge planmäßig durchgeführt würden.


Redakteurin: Miglena Iwanowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov