Nachrichten

Nachricht

Dimitar Stojanow: Die einzige Lösung für die Luftraumüberwachung ist die MiG-29

Donnerstag, 27 August 2026, 09:53

Verteidigungsminister Dimitar Stojanow

Verteidigungsminister Dimitar Stojanow

FOTO BGNES

Schriftgröße

Die Situation bei der bulgarischen Luftwaffe ist schwierig, und die einzige Lösung sei derzeit die MiG-29, so unangenehm das für manche auch sein möge, erklärte Verteidigungsminister Dimitar Stojanow bei einer Anhörung im Verteidigungsausschuss des Parlaments. Er fügte hinzu, für ihn spiele es keine Rolle, ob die Flugzeuge, die für die Luftraumüberwachung eingesetzt werden, MiG-29 oder F-16 seien.

Dem Minister zufolge gebe es keine Möglichkeit, gebrauchte F-16 zu bekommen. „Heute Morgen habe ich ein Schreiben des Unternehmens Saab erhalten, das den Kampfjet Gripen produziert. Darin heißt es ebenfalls, dass uns keine gebrauchten Flugzeuge zur Verfügung gestellt werden können“, sagte er. Seinen Worten zufolge bestehe die einzige Möglichkeit darin, Ersatzteile für die MiG-29 aus Polen zu beschaffen. Eine Antwort aus Polen liege jedoch noch nicht vor.

Dimitar Stojanow betonte, dass Bulgarien im Falle eines Ausfalls der vorhandenen MiG-29 nur noch über acht F-16 verfügen würde, die für die Luftraumüberwachung nicht ausreichten. Deshalb werde das Verteidigungsministerium alles daransetzen, Ersatzteile für die russischen Flugzeuge aus Polen, Ungarn oder einem anderen Land zu beschaffen, das keinen entsprechenden Beschränkungen unterliegt. „Das Ziel ist, dass Bulgarien seinen Luftraum selbst schützt und dabei ein verlässlicher Verbündeter ist, denn wir haben zugesagt, eine bestimmte Anzahl von Flugzeugen in Bereitschaft zu halten“, schloss er.


Redakteurin: Diana Zankowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov