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WWF Bulgarien fordert öffentliche Debatte über Bauarbeiten in der Donau
Sonntag 30 August 2026 09:55
Sonntag, 30 August 2026, 09:55
FOTO BTA
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Mit einem offenen Brief an die Ministerien für Energie, Verkehr und Kommunikation sowie Umwelt und Wasser fordert die Naturschutzorganisation WWF Bulgarien eine öffentliche Vorstellung und Diskussion der technischen Varianten und der ausgewählten Lösung für eine wasserbauliche Anlage am Kernkraftwerk „Kosloduj“. Ziel des Bauwerks ist es, den Wasserstand anzuheben und den Betrieb der Kühlsysteme des Atomkraftwerks sicherzustellen. Vor einigen Tagen hatte Energieministerin Iwa Petrowa mitgeteilt, dass im Bereich des Kernkraftwerks „Kosloduj“ ein Damm an der Donau errichtet werden soll.
Unklar sei, ob das Bauwerk vorübergehend oder dauerhaft sein werde, welche Abmessungen und welche Konstruktion es haben werde und welchen Anteil des Flussquerschnitts es einnehmen werde, erklärt WWF Bulgarien. Nach Angaben der Organisation fehlt zudem eine Analyse der möglichen Folgen für die Schifffahrt durch Sedimentablagerungen sowie für Ufer, Inseln und Lebensräume im Fluss.
Nach Angaben der Organisation haben ähnliche Probleme mit dem Kühlwasser der Kernkraftwerke „Paks“ in Ungarn und „Cernavodă“ in Rumänien zu umfangreichen Eingriffen in die Flussläufe und zu weiteren erforderlichen Maßnahmen geführt.
Zusammengestellt von Joan Kolew
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov