Nachricht
Borissow: Ohne Einigung der Rechten keine Chance bei der Präsidentenwahl
Montag 31 August 2026 09:12
Montag, 31 August 2026, 09:12
GERB-Vorsitzender Bojko Borissow
FOTO BGNES
Schriftgröße
Ohne eine klare demokratische Einigung des rechten politischen Spektrums haben die Kandidaten der einzelnen Parteien bei der bevorstehenden Präsidentschaftswahl keine Chance, sagte der GERB-Vorsitzende Bojko Borissow vor Journalisten. Er fügte hinzu, dass in seiner Partei weiterhin verschiedene Möglichkeiten für die Teilnahme an der Wahl diskutiert würden.
„Es bleiben noch etwa zehn Tage, damit die Vernunft siegt und sich die gesamte Rechte gegen die Linke stellen kann“, betonte Bojko Borissow. Andernfalls könne man Ilijana Jotowa schon jetzt zum Sieg gratulieren.
Nach Ansicht des Parteichefs unterscheidet sich die bevorstehende Präsidentschaftswahl von den vergangenen Wahlen. Das amtierende Staatsoberhaupt werde von einem Initiativkomitee aufgestellt, während die Regierungspartei „Progressives Bulgarien“ sie unterstützen werde. Der ehemalige kommissarische Ministerpräsident Andrej Gjurow – der voraussichtliche Kandidat von „Wir setzen die Veränderung fort“ und „Demokratisches Bulgarien“ – werde ebenfalls von einem Initiativkomitee aufgestellt und müsse noch um Unterstützung werben.
Deljan Dobrew, einer der bekannten Politiker der GERB, erklärte, die Partei müsse einen eigenen Kandidaten aufstellen: „Wenn Gjurow der Kandidat sein soll, der die Rechte einen soll, wird niemand von GERB für ihn stimmen.“ Seiner Ansicht nach könnten drei Politiker die Verantwortung für die Präsidentschaftswahl übernehmen: der Bürgermeister von Burgas, Dimitar Nikolow, der stellvertretende GERB-Vorsitzende Tomislaw Dontschew und der ehemalige Ministerpräsident Rossen Scheljaskow.
Redakteurin: Diana Zankowa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov