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Innenminister: Bulgariens Grenzsicherheit kann Modell für die EU sein

Mittwoch, 2 September 2026, 09:49

Innenminister Iwan Demerdschiew und Exekutivdirektor von Frontex, Hans Leijtens

Innenminister Iwan Demerdschiew und Exekutivdirektor von Frontex, Hans Leijtens

FOTO mvr.bg

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„Die Sicherheit der bulgarischen Grenzen und die Maßnahmen, die wir erfolgreich umsetzen, können als Modell für die gesamte Europäische Union dienen.“ Das erklärte Innenminister Iwan Demerdschiew gegenüber dem Exekutivdirektor von Frontex, Hans Leijtens, wie das Innenministerium mitteilte.

Beide waren sich einig, dass die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache die Mitgliedstaaten im Kampf gegen illegale Migration und neue Sicherheitsbedrohungen noch aktiver unterstützen müsse. 

Nach Ansicht des Ministers ist es notwendig, einen einheitlichen Sicherheitsstandard für die Außengrenzen zu erreichen, der der gesamten Europäischen Union zugutekommt. Seinen Worten zufolge müsse die Gemeinschaft bereit sein, auf neue sicherheitspolitische Herausforderungen zu reagieren – auch auf Bedrohungen, die sich aus dem Einsatz unbemannter Fluggeräte ergeben. 

„Für Bulgarien ist die Partnerschaft mit Frontex von entscheidender Bedeutung. Als Staat an einer wichtigen EU-Außengrenze schützen wir nicht nur unsere nationale Grenze, sondern auch die Sicherheit des gesamten Schengen-Raums“, sagte Iwan Demerdschiew weiter. 

Im Rahmen der gemeinsamen Operation „Bulgarien 2026“ sind an unseren Außengrenzen 160 Einsatzkräfte des ständigen Korps der Agentur stationiert.


Redakteurin: Diana Zankowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov