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Abgeordnete ändern Stipendienregeln

Donnerstag, 3 September 2026, 18:12

Abgeordnete ändern Stipendienregeln

FOTO BTA

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Das Parlament hat endgültig Änderungen am Hochschulgesetz verabschiedet, die vom Ministerrat eingebracht worden waren.

Die Änderungen ermöglichen eine Senkung der Studiengebühren für gebührenpflichtige Studiengänge. Diese dürfen künftig 50 Prozent der staatlich festgelegten Unterhaltskosten für die jeweilige Fachrichtung nicht überschreiten. Bisher lag die Obergrenze bei 60 Prozent, berichtet die BNR-Reporterin Maria Filewa.

Zudem soll für mehr Planungssicherheit bei den Studiengebühren während des Studiums gesorgt werden. Für Studierende, die im Studienjahr 2025/26 oder später aufgenommen wurden, darf die Erhöhung der Gebühren gegenüber dem bei Studienbeginn geltenden Betrag 20 Prozent nicht überschreiten. Die Bewerbungsgebühren an den Hochschulen werden von deren akademischen Leitungen festgelegt.

Die Mehrheit beschloss außerdem, dass Stipendien aus dem Staatshaushalt künftig nur Studierenden und Doktoranden gewährt werden, die für staatlich finanzierte Studienplätze in Vollzeitstudiengängen aufgenommen wurden. Dies führte zu Auseinandersetzungen zwischen Regierung und Opposition.


Redakteurin: Miglena Iwanowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov 

Gestaltet von Lyubomir Kolarov