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António Costa aus Sofia: Es ist Zeit, dass Russland diesen Krieg beendet
Premier Radew fordert gleichberechtigten Zugang aller EU-Länder zum Kohäsionsfonds
Donnerstag 3 September 2026 18:34
Donnerstag, 3 September 2026, 18:34
António Costa
FOTO BTA
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Der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, besucht Sofia im Rahmen der „Hauptstadttour durch die EU-Mitgliedstaaten“.
Im Beisein von Ministerpräsident Rumen Radew bekräftigte Costa, dass Europa an der Seite der Ukraine steht, berichtet die BNR-Reporterin Marta Mladenowa. „Es ist Zeit, dass Russland diesen Krieg beendet und ihn nicht weiter eskaliert. Drohungen und Einschüchterungsversuche Russlands werden unsere Entschlossenheit, die Ukraine so lange wie nötig zu unterstützen, nicht schwächen, bis ein gerechter und dauerhafter Frieden erreicht ist. Es ist Zeit für eine Waffenruhe und für den Beginn echter Friedensverhandlungen“, erklärte Costa.
Der Besuch von António Costa steht im Zusammenhang mit dem nächsten mehrjährigen Finanzrahmen für den Zeitraum 2028 bis 2034.
„Wir haben mit dem Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, darüber gesprochen, wie wir sicherstellen können, dass der Bedarf an größerer Wettbewerbsfähigkeit über die Jahre hinweg angemessen berücksichtigt wird, dass alle EU-Mitgliedstaaten gleichberechtigten Zugang zum großen Kohäsionsfonds sowie zu den wichtigen Instrumenten haben, die diesen Fonds vorantreiben werden, damit die weniger entwickelten Länder bei ihrer technologischen und industriellen Entwicklung nicht zurückbleiben“, sagte Ministerpräsident Rumen Radew nach dem Treffen bei einem Pressebriefing, berichtet die BTA.
Ministerpräsident Rumen Radew
FOTO BGNES
Radew fügte hinzu, er habe Costa vorgeschlagen, über einen neuen Begriff nachzudenken – „industrielle Kohäsion“. „Wir sollten nicht nur über Kohäsion sprechen, wie bisher im klassischen Sinne – über Sozialprogramme und Infrastruktur –, sondern über eine Form der Kohäsion, die allen Mitgliedstaaten grundsätzlich die Möglichkeit gibt, sich gleichberechtigt an der technologischen und industriellen Entwicklung Europas zu beteiligen“, erklärte Radew.
Andernfalls, betonte er, würden sich die Fragmentierungsprozesse im Bereich der Hochtechnologien weiter verschärfen.
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov