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Bulgarien und die Slowakei erörtern Beitritt Nordmazedoniens zur EU
Präsidentin betont Fürsorge der Slowakei für die bulgarische Gemeinschaft
Freitag 4 September 2026 18:45
Freitag, 4 September 2026, 18:45
Robert Fico und Ilijana Jotowa
FOTO president.bg
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Bulgarien hat die Unterstützung der Slowakei dafür eingefordert, dass Nordmazedonien seine auf dem Weg zur Mitgliedschaft in der Europäischen Union eingegangenen Verpflichtungen erfüllt.
Das Thema wurde bei einem Treffen zwischen Präsidentin Ilijana Jotowa und dem slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico in Sofia erörtert. Beide betonten, dass die EU-Erweiterung nach den festgelegten Regeln erfolgen und vom erzielten Fortschritt jedes Bewerberlandes abhängen müsse.
„Sie wissen, dass wir gewisse Probleme mit der Republik Nordmazedonien und ihrem EU-Beitritt haben. Wir suchen Ihre Unterstützung dafür, dass Skopje die europäische Beitrittspolitik befolgt. Seit vier Jahren sehen wir keine Fortschritte bei der Umsetzung der Verpflichtungen, die Nordmazedonien 2022 eingegangen ist“, betonte die Präsidentin.
FOTO president.bg
Die EU-Beitrittsverhandlungen Nordmazedoniens sind für Bulgarien ein sensibles Thema. Bulgarien besteht darauf, dass die von Skopje eingegangenen Verpflichtungen erfüllt werden, bevor die nächsten Etappen des Beitrittsprozesses beginnen. Zu den Verpflichtungen gehören die Aufnahme der Bulgaren in die Verfassung Nordmazedoniens und die Gewährleistung der Rechte der bulgarischen Gemeinschaft.
Präsidentin Ilijana Jotowa hob die Unterstützung der slowakischen Seite für die bulgarische Gemeinschaft sowie deren kulturelle und Bildungseinrichtungen hervor. „Das ist für uns von außerordentlicher Bedeutung“, erklärte Jotowa und fügte hinzu, dass demnächst der 80. Jahrestag der Gründung der Bulgarischen Mittelschule „Christo Botew“ in Bratislava begangen werde. Im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit im Bildungsbereich verwies sie außerdem auf die Lektorate für bulgarische Sprache an führenden Universitäten in der Slowakei.
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov