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Präsidentin Ilijana Jotowa äußert sich zu Ukraine und Nordmazedonien

Mittwoch, 9 September 2026, 10:35

Präsidentin Ilijana Jotowa

Präsidentin Ilijana Jotowa

FOTO BGNES

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Bei der Gründung des Initiativkomitees in Sofia, das die Kandidaturen von Staatspräsidentin Ilijana Jotowa und des Generaldirektors der BTA, Kiril Waltschew, für das Amt des Präsidenten beziehungsweise Vizepräsidenten bei den bevorstehenden Wahlen am 25. Oktober unterstützt, betonte Jotowa, dass der Krieg in der Ukraine keine militärische Lösung habe und Bulgarien eine Koalition für den Frieden initiieren müsse.

„Der Konflikt betrifft uns unmittelbar – durch Drohnen sowie durch enorme wirtschaftliche und soziale Probleme. Der Krieg ist ins Schwarze Meer vorgedrungen. Das Problem im Schwarzen Meer ist von einem regionalen zu einem globalen geworden. Das erfordert dringende Initiativen, und hier brauchen wir eine abgestimmte bulgarische Position. Das ist ein Thema für den Konsultativrat für nationale Sicherheit (KSNS) und nicht dafür, was in der einen oder anderen europäischen Publikation steht. Bulgarien kann sich nicht an einer ‚Koalition der Willigen‘ beteiligen, die eine militärische Präsenz in der Ukraine vorbereitet. Wir werden nicht zulassen, dass das Land in diesen Konflikt hineingezogen wird“, berichtet die BTA.

„Die Bündnisse, denen wir angehören, sind seit Langem unsere strategische Entscheidung. Bulgarien muss sich in ihnen mit einer eigenen Stimme einbringen und darf nicht auf die Entscheidungen anderer warten, ohne sich wegzuducken und sich hinter Brüssel zu verstecken. Bulgarien muss Teil des Wandels in der Europäischen Union sein“, erklärte die Präsidentin weiter.

Sie erklärte außerdem, dass sie keine Kompromisse in Bezug auf Nordmazedonien zulassen werde, wenn es um die Rechte der Bulgaren dort gehe.


Redakteur: Iwo Iwanow 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov