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Haushaltsdefizit könnte 2027 unter 3 Prozent sinken

Donnerstag, 17 September 2026, 13:38

Simeon Djankow

Simeon Djankow

FOTO BTA, Archiv

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Der Vorsitzende des Fiskalrates und ehemalige Finanzminister Simeon Djankow erklärte gegenüber dem Bulgarischen Nationalen Fernsehen (BNT), dass es möglich sei, dass das Haushaltsdefizit des Staates 2027 unter 3 Prozent liegt.

Seiner Ansicht nach könnte dies die „gute Nachricht“ sein, die aus den „Buchhaltungsmanövern“ resultiert, die die Regierung „Scheljaskow“ 2025 angewandt habe, um das Defizit zu senken und das Land in die Eurozone zu führen.

Seinen Worten zufolge sei es durchaus möglich, dass Ausgaben aus dem Jahr 2025 auf den folgenden Haushalt übertragen worden seien. Als Beispiel verwies er auf andere Länder, die bei Haushaltsengpässen zu ähnlichen Maßnahmen gegriffen hatten.

Der Finanzexperte erinnerte daran, dass damals offiziell ein Defizit von 2,9 Prozent ausgewiesen worden war, die von der Regierung vor dem Eurozonen-Beitritt vorgelegten Daten jedoch „nicht korrekt“ gewesen seien.

Er vermutet, Haushaltsdefizit im vergangenen Jahr sogar 5 Prozent betragen haben könnte, bevor Ausgaben übertragen wurden, was durch aufgeschobene Zahlungen an Straßenbauunternehmen geschehen sei.


Redakteur: Iwo Iwanow

Übersetzung: Rossiza Radulowa