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Jotowa will vor der UNO Frage über die Sicherheit im Schwarzen Meer ansprechen
Freitag 18 September 2026 10:49
Freitag, 18 September 2026, 10:49
Ilijana Jotowa
FOTO BTA
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Präsidentin Ilijana Jotowa erklärte gegenüber dem Fernsehsender bTV, dass sie in ihrer Rede vor der Generalversammlung der UNO das Thema der Sicherheit im Schwarzen Meer ansprechen werde:
„Das ist jetzt eine der größten Herausforderungen für die Sicherheit ganz Europas. Gleichzeitig haben wir bereits sehr große Probleme. Angefangen bei den Bedrohungen – die letzte Drohne, die abgestürzt ist, war 40 Kilometer von den Stränden entfernt – über die Beeinträchtigung der Schifffahrt bis hin dazu, dass die Versicherungsagenturen inzwischen keine Schiffe mehr versichern wollen, die im Schwarzen Meer unterwegs sind. Es könnte eines Tages dazu kommen, dass niemand mehr in unseren Häfen ankommt“, sagte Jotowa.
Sie wird vom 22. bis 28. September in New York an der Woche der allgemeinen Debatte im Rahmen der Generalversammlung der UNO teilnehmen.
Sie erwähnte, dass Russland vor fünf Jahren eine „Invasion“ begonnen habe, betonte jedoch, dass „wir die größere Aufgabe haben, den Krieg um jeden Preis zu stoppen“.
Auf die Frage, ob die Ukraine Gebiete abtreten sollte, erklärte Jotowa, dass „dies eine Frage der Verhandlungen“ sei.
Zu der Rede der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, vor dem Europäischen Parlament kommentierte Jotowa, sie sei über den Vorschlag zur Einrichtung eines neuen Sicherheitsrates irritiert gewesen, in den neben den EU-Mitgliedstaaten auch Kanada, Norwegen, die Ukraine und Großbritannien aufgenommen werden sollen. Ihre Irritation rühre daher, dass die Idee zuvor nicht mit allen EU-Staaten konsultiert worden sei. Grundsätzlich würde Jotowa sie jedoch unterstützen.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Rossiza Radulowa