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EU soll am Dialog zwischen Nordmazedonien und Bulgarien teilnehmen
Montag 21 September 2026 14:22
Montag, 21 September 2026, 14:22
FOTO AP/BTA
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Der Ministerpräsident von Nordmazedonien, Hristijan Mickoski, erklärte am Wochenende in einem Interview mit der Nachrichtenagentur MIA, dass Skopje bereit sei, mit Bulgarien einen Plan zum Schutz der Rechte von Minderheiten und Gemeinschaften in der Republik Nordmazedonien zu erörtern, bestehe jedoch darauf, dass ein Vertreter der EU an dem Dialog teilnehme, berichtete die BTA. In dem Interview sagte er, dass für einen solchen Prozess Vertrauen und die Bereitschaft zum Dialog auf beiden Seiten erforderlich seien.
Der Plan ist Teil der Bedingungen für den EU-Beitrittsprozess Nordmazedoniens und muss Maßnahmen gegen Diskriminierung und Hassrede enthalten. Die Europäische Kommission weist zudem auf eine weitere noch nicht erfüllte Bedingung hin - Verfassungsänderungen, durch die auch die Bulgaren in die Liste der aufgeführten Gemeinschaften aufgenommen werden sollen. Dies würde den Weg für eine EU-Mitgliedschaft der Republik Mazedonien ebnen.
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Georgetta Janewa
Gestaltet von Georgetta Janewa