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Auf dem Zarewez-Hügel wurde die Nationalflagge gehisst

Dienstag, 22 September 2026, 14:01

Auf dem Zarewez-Hügel wurde die Nationalflagge gehisst

FOTO Volksversammlung

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Die Feierlichkeiten zum 118. Jahrestag der Ausrufung der Unabhängigkeit Bulgariens begannen mit einer Liturgie in der Kirche „Heilige Vierzig Märtyrer“ in Weliko Tarnowo – der Stadt, in der sich das historische Ereignis abspielte.

Es folgten die Weihe der Fahnen, die Verlesung des Manifests, mit dem Fürst Ferdinand die Unabhängigkeit erklärte, sowie ein Festumzug zum historischen Zarewez-Hügel. Dort wurde unter den Klängen der Nationalhymne im Beisein von Bürgern und offiziellen Gästen die bulgarische Nationalflagge gehisst.

Auf dem Zarewez-Hügel wurde die Nationalflagge gehisst

FOTO Volksversammlung

„Die Unabhängigkeit ist ein Akt eines starken staatsmännischen Geistes, der die Entschlossenheit des bulgarischen Volkes zeigt. Sie zeigt auch, dass das bulgarische Volk bereit ist und in der Lage ist, seine Geschichte selbst zu schreiben“, erklärte Parlamentspräsidentin Michaela Dozowa, die die Ehrenformation von Kadetten der Nationalen Militäruniversität abnahm.


Auf dem Zarewez-Hügel wurde die Nationalflagge gehisst

FOTO BGNES

Der Unabhängigkeitstag wird auch in Sofia und anderen Städten begangen. Vor dem Denkmal „Die Unabhängigkeit Bulgariens“ auf dem Sofioter Platz „Fürst Alexander I.“ fand unter Beteiligung von Musikensembles eine feierliche Zeremonie statt.


Wassil Tersiew

Wassil Tersiew

FOTO BGNES

„Unabhängig zu sein bedeutet, seine Entscheidungen selbst treffen zu können, aber auch die Verantwortung für deren Folgen zu tragen. Das gilt für Staaten, Institutionen und jeden Einzelnen von uns. Unabhängigkeit zeigt sich darin, wie die Institutionen arbeiten – ob wir die Regeln einhalten, ob wir Verantwortung für unsere Fehler übernehmen, ob wir aus ihnen lernen und ob wir gemeinsam nach Lösungen suchen können, auch wenn wir unterschiedlicher Meinung sind“, erklärte der Sofioter Bürgermeister Wassil Terziew in seiner Ansprache.


Redakteurin: Diana Zankowa

Übersetzung: Rossiza Radulowa