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Zweiwöchige Protestaktion gegen die Haltung neugeborener Kälber in Einzelkäfigen
Mittwoch 23 September 2026 08:31
Mittwoch, 23 September 2026, 08:31
FOTO „Unsichtbare Tiere“
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Die Organisation „Unsichtbare Tiere“ startet heute die Protestaktion „Wochen im Käfig“, die vor dem Parlament stattfinden wird.
„Die Unterbringung neugeborener Kälber von ihrer Geburt an in einzelnen Isolationskäfigen ist Grausamkeit gegenüber unschuldigen Lebewesen. Ihre Abschaffung ist eine moralische Frage, auf die die Abgeordneten eine Antwort geben müssen, denn die Gesellschaft erwartet dies“, erklärt die Organisation.
Die Aktivisten erinnern daran, dass im Juni eine Petition mit mehr als 150.000 Unterschriften für ein Verbot dieser Käfige im Parlament eingereicht wurde. Außerdem verweisen sie darauf, dass laut einer Umfrage von „Market Links“ 82 Prozent der Bulgaren die Beendigung dieser grausamen Praxis befürworten.
Deshalb wird zwei Wochen lang rund um die Uhr ein Mensch in einem Käfig vor dem Parlament eingesperrt sein. Rund 200 Freiwillige werden sich in Zwölf-Stunden-Schichten abwechseln, um die Abgeordneten daran zu erinnern, dass Wahlversprechen eingehalten werden müssen.
Redakteurin: Diana Zankowa
Übersetzung: Rossiza Radulowa