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Finanzministerium geht von langsamerem Wirtschaftswachstum im Jahr 2027 aus

Dienstag, 29 September 2026, 17:49

Finanzministerium

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In seiner Herbstprognose zur makroökonomischen Entwicklung erwartet das Finanzministerium, dass das bulgarische Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2026 um 3 Prozent wachsen wird. Allerdings soll sich 2027 das Wachstum bei einer schwächeren Binnennachfrage und steigenden Exporten auf 2,5 Prozent verlangsamen.

Die durchschnittliche Jahresinflation wird für 2026 auf 4,8 Prozent und für 2027 auf 4 Prozent prognostiziert, wobei der wichtigste Preistreiber die höheren Kraftstoffpreise sind.

Die Arbeitseinkommen werden weiter steigen, allerdings langsamer – um 8,5 Prozent im Jahr 2026 und um 6,2 Prozent im Jahr 2027.

Die Beschäftigung wird in diesem Jahr um 0,5 Prozent zunehmen, während die Arbeitslosenquote bei etwa 3,4 Prozent bleiben wird.

Die Kreditvergabe an den privaten Sektor wird um 15,9 Prozent und an die privaten Haushalte um 19,7 Prozent wachsen, bevor 2027 eine erwartete Abkühlung einsetzt.

Die Importe werden weiterhin stärker als die Exporte wachsen, wodurch ein erhebliches Außenhandelsdefizit bestehen bleiben wird. Das größte Risiko bleibt ein erneuter Anstieg der Energiepreise aufgrund des Konflikts im Nahen Osten.


Redakteurin: Miglena Iwanowa

Übersetzung: Rossiza Radulowa