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Griechenland und Bulgarien tauschen historisch bedeutsame Reliquien aus
Dienstag 29 September 2026 18:11
Dienstag, 29 September 2026, 18:11
Ewtim Miloschew und Lina Mendoni
FOTO Kulturministerium Griechenlands
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Ein Memorandum of Understanding zwischen den Kulturministern Griechenlands und Bulgariens und über die gegenseitige Übergabe historisch bedeutsamer Reliquien für beide Länder ist heute in Athen von Lina Mendoni und Ewtim Miloschew unterzeichnet worden. Das teilte das griechische Ministerium mit, wie die Bulgarische Nachrichtenagentur BTA berichtete.
Das griechische Kulturministerium bezeichnete die Vereinbarung als historisch bedeutsam.
Nach Griechenland kehren 48 kirchliche Kulturgüter zurück, die aus dem Kloster „Heilige Gottesmutter Ikosifinissa“ („Panagia Ikosifinissa“), dem Kloster „Heiliger Johannes der Täufer“ („Timios Prodromos“) bei Serres sowie aus der Heiligen Metropolie von Serres und Nigrita stammen. Sie waren 1917 während des Ersten Weltkriegs nach Sofia gebracht und im Nationalen Historischen Museum Bulgariens ausgestellt oder aufbewahrt worden.
Im Gegenzug wird Griechenland Bulgarien die sterblichen Überreste übergeben, die 1965 von Professor Nikolaos Moutsopoulos in der Basilika „Agios Achillios“ entdeckt und als die sterblichen Überreste des bulgarischen Zaren Samuil (997–1014) identifiziert wurden. Übergeben wird auch das übrige anthropologische Material, das in insgesamt vier Sarkophagen in der Basilika gefunden wurde. In den vergangenen Jahren wurden die sterblichen Überreste im Museum für Byzantinische Kultur in Thessaloniki aufbewahrt.
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Rossiza Radulowa