Weniger Hinweise auf Stimmenkauf vor den bevorstehenden Wahlen

Mittwoch, 30 September 2026, 10:08

Iwan Demerdschiew

Iwan Demerdschiew

FOTO BTA

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Beim Innenministerium sind im Vergleich zu früheren Wahlen weniger Hinweise und Informationen über Stimmenkauf und kontrollierte Stimmabgabe im Zusammenhang mit den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen am 25. Oktober eingegangen.

„Wir beobachten diese Erscheinungen nicht mit der Intensität, die wir bisher gesehen haben, aber das bedeutet keineswegs, dass wir unsere Aufmerksamkeit oder die von uns ergriffenen Maßnahmen verringern“, erklärte Innenminister Iwan Demerdschiew vor Journalisten im Zusammenhang mit den Vorbereitungen auf die Durchführung der Wahlen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Cyberraum sowie Aktivitäten im Zusammenhang mit den Wahlen, die die Grenzen des Gesetzes überschreiten. Nach Ansicht des Ministers verlagert sich ein Teil der kriminellen Aktivitäten zunehmend ins Internet, weshalb sich die Überwachung und die Maßnahmen dagegen auch auf diesen Bereich erstrecken müssen.

Iwan Demerdschiew nahm an einem Koordinierungstreffen mit Vertretern der Staatsanwaltschaft, des Innenministeriums, der Staatlichen Agentur für Nationale Sicherheit (DANS) und der Zentralen Wahlkommission (ZIK) teil. Dabei wurden die ergriffenen Maßnahmen und die Organisation für einen gesetzeskonformen Ablauf der Wahlen erörtert.


Redakteurin: Diana Zankowa

Übersetzung: Rossiza Radulowa