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Radew: Neue Technologien eröffnen allen Ländern Zugang zum Weltraum
Donnerstag 1 Oktober 2026 10:19
Donnerstag, 1 Oktober 2026, 10:19
Rumen Radew
FOTO Ministerrat
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Bulgarien verfügt nicht nur über eine langjährige Geschichte in der Weltraumforschung, Wissenschaft und Technologie, sondern hat auch seinen verdienten Platz in den gemeinsamen Anstrengungen zur Entwicklung der europäischen Weltraumfähigkeiten. Das sagte Premier Rumen Radew beim „Euronews“-Gipfeltreffen zu Verteidigung und Weltraum in Brüssel, berichtete der Informationsdienst der Regierung.
Radew hob die starken Traditionen des Landes in diesem Bereich sowie die jüngsten Errungenschaften hervor. Ein herausragendes Beispiel dafür sei das bulgarische Unternehmen „EnduroSat“. Er erinnerte daran, dass Bulgarien das sechste Land der Welt war, das einen eigenen Vertreter in eine Erdumlaufbahn entsandt hat.
„Der Weltraum ist nicht mehr nur der Hintergrund für Sicherheit und Verteidigung, sondern entwickelt sich allmählich zu deren Grundlage“, erklärte der bulgarische Ministerpräsident und skizzierte die aktuellen strategischen Herausforderungen für Europa im Bereich der Weltraumtechnologien und der Raumfahrtindustrie. Radew erinnerte daran, dass der Weltraum noch vor gerade einmal zwei Jahrzehnten ausschließlich Staaten mit enormen finanziellen Ressourcen und industriellen Kapazitäten vorbehalten gewesen sei. Mit der Entwicklung neuer Technologien und der künstlichen Intelligenz würden sich die Möglichkeiten jedoch vervielfachen, sagte Rumen Radew abschließend.
Der Krieg in der Ukraine zeige, dass der Weltraum die Grenze zwischen Sieg und Niederlage auf dem Schlachtfeld markiere. Der Weltraum werde zunehmend zu einem umkämpften Raum, betonte der er in seiner Rede.
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„Ich bin keineswegs ein Fürsprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin und des russischen Außenministers Sergej Lawrow. Wenn Putin sich stark fühlt, spricht er nicht über Atomwaffen, aber wenn sich Russland schwach fühlt, wird wieder über Atomwaffen gesprochen. Ich erinnere lediglich daran, dass wir dies berücksichtigen müssen. Wir können nicht die Augen davor verschließen, dass Russland über nukleare Kapazitäten in Europa verfügt und dass dies in die Berechnungen einfließt. Niemand berücksichtigt das“, erklärte Radew in einem Interview mit „Euronews“.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Rossiza Radulowa