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Mehrheit der Bulgaren sieht keine militärische Lösung für den Ukraine-Krieg

Freitag, 2 Oktober 2026, 11:16

Mehrheit der Bulgaren sieht keine militärische Lösung für den Ukraine-Krieg

FOTO BTA

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Die hohen Preise und die Inflation werden von 53,7 Prozent der Befragten als größtes Problem des Landes genannt. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage der Agentur „Harris“ hervor, die von der Zeitung „Trud“ in Auftrag gegeben und im Zeitraum vom 23. bis zum 28. September durchgeführt wurde.

Die schlechte Regierungsführung wird von 13,6 Prozent als Problem genannt, Korruption und Justizreform von 12,5 Prozent, Arbeitslosigkeit und niedrige Einkommen von 10,1 Prozent und die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten von 7,7 Prozent.

In der Umfrage sind 34,8 Prozent der Ansicht, dass die Regierung von Radew die Regierungsgeschäfte eher erfolgreich führt, 44,6 Prozent bewerten ihre Arbeit als eher erfolglos und 20,6 Prozent können dies nicht beurteilen.

58,4 Prozent stimmen Premier Radew darin zu, dass der Krieg in der Ukraine keine erfolgreiche militärische Lösung haben kann und dass die Staats- und Regierungschefs der EU diplomatische Kontakte zu Russland aufnehmen sollten. 18 Prozent sind anderer Meinung, während 23,6 Prozent dies nicht beurteilen können.

46,5 Prozent sind der Ansicht, dass die Ukraine Frieden mit Russland schließen und dabei territoriale Zugeständnisse machen sollte. 26,1 Prozent vertreten die gegenteilige Ansicht, während 27,4 Prozent dies nicht beurteilen können, berichtete die Bulgarische Nachrichtenagentur BTA.


Redakteur: Iwo Iwanow

Übersetzung: Rossiza Radulowa