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Gaskapazität von Griechenland nach Bulgarien in diesem Jahr gestiegen
Montag 5 Oktober 2026 16:15
Montag, 5 Oktober 2026, 16:15
Energieministerin Iwa Petrowa
FOTO Energieministerium
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In einem heute veröffentlichten Interview mit dem griechischen Wirtschaftsmagazin „Powergame“ erklärte Energieministerin Iwa Petrowa, dass der Vertikale Gaskorridor gestärkt werde und neue Energierouten für Südosteuropa eröffne.
Die Transportkapazität für Erdgas von Griechenland nach Bulgarien sei in diesem Jahr um rund 30 Prozent auf 93 Gigawattstunden pro Tag gestiegen, berichtet die BTA.
Petrova zufolge besteht der nächste wichtige Schritt darin, dass der Vertikale Korridor nicht als Zusammenschluss einzelner nationaler Projekte, sondern als einheitliches und vollständig vernetztes regionales System funktioniert.
Im Interview betont Petrowa die Bedeutung der Gasverbindung zwischen Griechenland und Bulgarien sowie der griechischen LNG-Infrastruktur für die Diversifizierung der Lieferungen. Ihren Worten zufolge ermöglichen sie Bulgarien den Zugang zu Gas aus Aserbaidschan über die Transadriatische Pipeline sowie zu LNG-Lieferungen über Griechenland. Die Entwicklung des Vertikalen Korridors ermögliche es, diese Mengen auch nach Serbien, Rumänien, Moldau, in die Ukraine und nach Ungarn weiterzuleiten, so Petrowa.
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov