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Außenministerin zu Arbeitsbesuch in Amsterdam
Bulgarische Studierende in Europa können künftig Praktika in den Botschaften des Landes absolvieren
Dienstag 6 Oktober 2026 13:22
Dienstag, 6 Oktober 2026, 13:22
Welislawa Petrowa und Tom Berendsen
FOTO Außenministerium
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Außenministerin Welislawa Petrowa traf im Rahmen eines offiziellen Besuchs in Den Haag mit dem niederländischen Außenminister Tom Berendsen zusammen.
Die beiden erörterten Möglichkeiten zur Vertiefung des politischen Dialogs und zur Ausweitung der Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Energie, Verkehr, Sicherheit und Verteidigung.
Auch Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Bereich der künstlichen Intelligenz wurden erörtert, unter anderem zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen beider Länder.
Zu den Schwerpunkten des Gesprächs gehörten außerdem der Krieg in der Ukraine, die Sicherheit in der Schwarzmeerregion, die Stärkung der europäischen Verteidigungsbereitschaft, der Schutz der Außengrenzen und die Erweiterung der EU.
Im Rahmen ihres Besuchs in Den Haag besuchte Ministerin Petrowa auch das Niederländische Institut für Internationale Beziehungen „Clingendael“. Bei Gesprächen mit der Institutsleitung und Experten wurden Fragen der diplomatischen Ausbildung und der bilateralen institutionellen Zusammenarbeit erörtert.
FOTO Außenministrium
In Den Haag kündigte Ministerin Petrowa eine Initiative an, die bulgarischen Studierenden die Möglichkeit geben soll, Praktika in bulgarischen Botschaften in europäischen Ländern zu absolvieren.
Bulgarische Studierende sollen bereits während ihres Studiums im Außenministerium arbeiten können, erklärte Ministerin Petrowa gegenüber der BTA. Die Initiative startet zunächst in einigen Ländern mit einer besonders großen Zahl bulgarischer Studierender: Österreich, Deutschland, Frankreich, die Niederlande und Großbritannien.
„Wir hoffen, die Initiative künftig auf weitere Länder ausweiten zu können. Dies ist eine Möglichkeit für junge bulgarische Talente, den diplomatischen Dienst Bulgariens kennenzulernen und gleichzeitig mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten zu zeigen, wie sie Bulgarien unterstützen können, unabhängig davon, wo sie sich befinden“, erklärte Petrowa.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov