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Paläovulkane, Dinosaurier und Heilschlamm im künftigen Geopark von Pomorie
Donnerstag 8 Oktober 2026 11:58
Donnerstag, 8 Oktober 2026, 11:58
Der Geschäftsführer der Lokalen Aktionsgruppe „Pomorie“, Nikolaj Bojadschiew
FOTO BTA
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Ein Projekt zur Schaffung des ersten Geoparks in Bulgarien, der Natur- und kulturhistorische Sehenswürdigkeiten zu einem gemeinsamen touristischen Angebot verbinden soll, wurde in der Städtischen Kunstgalerie „Detschko Stojew“ in Pomorie vorgestellt.
Das von der Lokalen Aktionsgruppe „Pomorie“ entwickelte Konzept soll mehr Touristen anlocken und neue Möglichkeiten für die lokale Wirtschaft schaffen.
„Wir arbeiten bereits seit zwei Jahren an diesem Projekt und werden uns auch um die Aufnahme in das Globale Geopark-Netzwerk der UNESCO bewerben“, sagte der Bürgermeister der Küstenstadt, Iwan Alexiew. Seiner Ansicht nach kann das Projekt das touristische Angebot um neue Möglichkeiten für Besichtigungen, Unterhaltung und Erlebnisse erweitern und den Besucherstrom auch zu Sehenswürdigkeiten außerhalb der traditionellen Ziele in Pomorie lenken.
Der Geopark soll das gesamte Gebiet der Gemeinde Pomorie sowie ein Gebiet rund um das Dorf Goliza in der Gemeinde Dolni Tschiflik, Region Warna, umfassen. Zu den geplanten Sehenswürdigkeiten gehören drei Paläovulkane in den Gebieten von Dabnik, Kableschkowo und Kamenar, die Lagune von Pomorie, der Pomorie-See, die Salinen und die Vorkommen von Heilschlamm. Ebenfalls einbezogen wird das Gebiet bei dem Dorf Kositschino, wo Spuren des geologischen Übergangs vor etwa 66 Millionen Jahren erhalten sind, der mit dem Massenaussterben zahlreicher Arten und dem Aussterben der Nicht-Vogel-Dinosaurier verbunden ist.
Redakteurin: Diana Zankowa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov