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Bulgarien fordert Stopp der Angriffe auf Handelsschifffahrt im Schwarzen Meer
Montag 12 Oktober 2026 13:19
Montag, 12 Oktober 2026, 13:19
Welislawa Petrowa
FOTO BTA, Archiv
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Es ist eine politische Entscheidung erforderlich, um die Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer zu stoppen. Das erklärte Außenministerin Welislawa Petrowa bei ihrer Ankunft zur Teilnahme an der Sitzung des Rates für Auswärtige Angelegenheiten der EU in Luxemburg.
Die Ereignisse zeigten, dass sich der Krieg in der Region ausweite. Das sei sehr besorgniserregend, und man sei entschlossen, die Wahrheit herauszufinden und gemeinsam zu handeln, fügte sie hinzu. Wir müssen auf ein Moratorium für Angriffe auf Handelsschiffe hinarbeiten. Das betrifft nicht nur uns, sondern auch die Nachbarländer, betonte Petrowa.
Wichtig sei auch die Arbeit des Zentrums für Sicherheit im Schwarzen Meer, an dem Bulgarien gemeinsam mit Rumänien arbeite. Es seien mehr abgestimmte Maßnahmen erforderlich. Die Frage über die Sicherheit des Schwarzen Meeres sei nicht nur eine Angelegenheit der Regionalpolitik, sondern betreffe alle in der EU, fasste die bulgarische Außenministerin zusammen, zitiert von der Bulgarischen Nachrichtenagentur BTA.
Man habe Bemühungen zur Einrichtung von Korridoren im Schwarzen Meer für den Transport ukrainischen Getreides gesehen. Offenbar böten diese nicht die Sicherheit, die man sich wünsche. Es sei eine gemeinsame, umfassende Lösung erforderlich, um die Angriffe auf die Handelsschifffahrt einzustellen. Das sei für die Ukraine wichtig, aber auch für die Länder, die Getreidelieferungen erhalten, sagte Ministerin Welislawa Petrowa weiter.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Rossiza Radulowa