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Jeder zweite Bulgare hält die schulische Ausbildung für unzureichend

Montag, 12 Oktober 2026, 17:59

Jeder zweite Bulgare hält die schulische Ausbildung für unzureichend

FOTO BTA

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Mehr als die Hälfte der Bulgaren (55 Prozent) ist der Ansicht, dass die schulische Bildung junge Menschen nicht ausreichend auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Das geht aus einer repräsentativen landesweiten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „Trend“ hervor, die auf einem Forum des Nationalen Gemeindeverbands im Ferienort „Albena“ vorgestellt wurde, berichtete die Bulgarische Nachrichtenagentur BTA.

Der Studie zufolge bewerten 38 Prozent die Qualität der Bildung als eher schlecht, 35 Prozent als eher gut und lediglich 2 Prozent als sehr gut.

Mehr als 50 Prozent der Befragten sehen die mangelnde Disziplin als eines der Hauptprobleme. Es folgen der Mangel an qualifizierten Lehrkräften und die unzureichende individuelle Betreuung der Schüler. Die Verbesserung der Disziplin hat für 47 Prozent der Befragten Priorität, während 33 Prozent mehr praxisorientierte Kompetenzen fordern.

Die Umfrage wurde im Auftrag des Gemeindeverbands vom 10. bis zum 16. September unter 1.000 volljährigen Bürgern durchgeführt.


Redakteurin: Miglena Iwanowa

Übersetzung: Rossiza Radulowa