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Zwei weitere Handelsschiffe nahe den bulgarischen Hoheitsgewässern getroffen
Premier Radew berief eine außerordentliche Sitzung des Sicherheitsrats ein
Dienstag 13 Oktober 2026 09:47
Dienstag, 13 Oktober 2026, 09:47
Rumen Radew
FOTO BTA
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Das unter maltesischer Flagge fahrende und im Hafen von Odessa registrierte Handelsschiff „Chelsea 3“ ist etwa 15 Seemeilen vor Bjala von drei Luftdrohnen getroffen worden. Das teilte Premier Rumen Radew mit. Die Meldung ging um 1.30 Uhr ein. Die 15-köpfige Besatzung (sieben ukrainische und acht aserbaidschanische Staatsangehörige) wurde nach Warna evakuiert. Fünf verletzte Seeleute wurden medizinisch versorgt.
Das Handelsschiff „Chelsea 3“
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Die „Chelsea 3“ war vom türkischen Schwarzmeerhafen Giresun nach Giurgiulești unterwegs. Als Bestimmungsland der Ladung war Moldau angegeben. Das beschädigte, 136 Meter lange Schiff treibt derzeit ohne Besatzung vor Kap Sweti Atanas, berichtete Daniela Stojnewa, Korrespondentin des Bulgarischen Nationalen Rundfunks in Warna.
Fünf Seeleute der Besatzung des vor Krapez gesunkenen Schiffes wurden gerettet, elf Besatzungsmitglieder werden noch vermisst. Das meldete die Bulgarische Nachrichtenagentur BTA unter Berufung auf die Bezirksverwaltung Dobritsch.
Das Schiff „Azov Concord“ wurde angegriffen und sank 17 Seemeilen vor der Küste von Krapez. Vier Seeleute wurden an Bord eines Schiffes gebracht, ein fünfter wurde von einem anderen Schiff in der Gegend gerettet. Die Suche nach weiteren Überlebenden dauert an.
Das Mehrzweckfrachtschiff fuhr unter der Flagge von St. Kitts und Nevis. Die Besatzung bestand aus Staatsangehörigen Syriens und Ägyptens.
Das Handelsschiff AZOV CONCORD
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Am 6. Oktober wurden in derselben Region zwei Handelsschiffe durch Luft- und Seedrohnen in der ausschließlichen Wirtschaftszone Bulgariens im Schwarzen Meer getroffen, etwa 70 Seemeilen östlich von Bjala. Das unter der Flagge Togos fahrende Schiff ALFA WATAN ist gesunken, seine zwölfköpfige syrische Besatzung wird vermisst. Das zweite Schiff, die ABLE unter der Flagge von Palau, wurde beschädigt und geriet in Brand.
Der erneute Angriff auf Handelsschiffe in unmittelbarer Nähe der bulgarischen Hoheitsgewässer sei absolut inakzeptabel, erklärte Premier Rumen Radew.
Unser Ständiger Vertreter bei der NATO und unser Ständiger Vertreter bei der Europäischen Union seien informiert worden. Ein Gespräch mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte stehe bevor, sagte Rumen Radew. Zudem kündigte er an, die russische Botschafterin in Sofia, Eleonora Mitrofanowa, zu einem Gespräch einzubestellen.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Rossiza Radulowa