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Politiker verlangen eine gemeinsame europäische Antwort auf die Drohnenangriffe

Dienstag, 13 Oktober 2026, 11:46

Politiker verlangen eine gemeinsame europäische Antwort auf die Drohnenangriffe

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„Wir halten uns uneingeschränkt an das NATO-Protokoll“, erklärte Petar Witanow, Vorsitzender der Parlamentsfraktion „Progressives Bulgarien“, vor Journalisten nach dem erneuten Drohnenangriff auf Schiffe im Schwarzen Meer.

„Die bulgarischen Institutionen allein können dieses Problem nicht lösen. Es braucht eine gesamteuropäische Antwort und eine gesamteuropäische Initiative“, erwiderte Witanow auf die Frage, was die Behörden nun unternehmen sollten. Solange dieser Krieg andauere, werde die hundertste Drohne treffen, selbst wenn es gelinge, 99 Drohnen abzufangen, kommentierte der Abgeordnete laut der Bulgarischen Nachrichtenagentur BTA.

Petar Witanow

Petar Witanow

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Die zahnlose Haltung des Rates für Nationale Sicherheit in der vergangenen Woche habe dazu geführt, dass Bulgarien nichts gesagt habe und es nun erneut zu einem solchen Vorfall gekommen sei, erklärte der Vorsitzende der DPS, Deljan Peewski, vor Journalisten.

Deljan Peewski

Deljan Peewski

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„Die Politik, sich vor Russland zu ducken, hat Putin nicht beeindruckt. Wir haben gesehen, was in dieser Nacht geschehen ist – erneut wurden Schiffe von Drohnen angegriffen.“ Das erklärte Iwajlo Mirtschew gegenüber dem Bulgarischen Nationalen Rundfunk. Mirtschew ist stellvertretender Vorsitzender des parlamentarischen Verteidigungsausschusses und Abgeordneter der Koalition „Demokratisches Bulgarien“.

Er berichtete außerdem von einem Vorfall in den vergangenen Stunden, bei dem im Raum Sofia Antennen von „Starlink“ in Brand gesetzt worden seien. Seiner Einschätzung nach weise auch dieser Vorfall Merkmale eines russischen Sabotageakts auf.


Redakteur: Iwo Iwanow

Übersetzung: Rossiza Radulowa