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Musik als Diplomatie: Philharmonien aus Sofia und Belgrad im Austausch
Samstag 24 Oktober 2026 10:50
Samstag, 24 Oktober 2026, 10:50
FOTO sofiaphilharmonic.com
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Am 24. Oktober gastiert das Nationale Philharmonische Orchester Bulgariens im Konzertsaal der Kolarac-Stiftung in Belgrad. Auf dem Programm stehen Werke von Wesselin Stojanow, Felix Mendelssohn und Sergej Rachmaninow. Solist ist der russische Geiger Sergej Krylow, am Dirigentenpult steht Najden Todorow, Musikdirektor der Sofioter Philharmonie.
Wenige Tage später, am 28. Oktober, erwidert die Belgrader Philharmonie den Besuch im Saal „Bulgarien“ in Sofia. Das Konzert ist Teil der Reihe „Weltorchester“. Eines der bedeutendsten Orchester des Balkans tritt in der bulgarischen Hauptstadt unter der Leitung von Uroš Lajovic auf, dem ehemaligen Chefdirigenten und heutigen Ehrendirigenten der Belgrader Philharmonie.
Solist ist der tschechische Pianist Lukáš Vondráček. Er gewann 2016 den renommierten Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel und war damit der erste tschechische Pianist, der in der Geschichte des Wettbewerbs den Hauptpreis erhielt.
Belgrader Philharmonie
FOTO Facebook /Beogradska filharmonija
Das Programm vereint ein äußerst populäres Instrumentalkonzert mit einem Werk, das außerhalb Serbiens nur selten zu hören ist: das Klavierkonzert Nr. 1 von Pjotr Iljitsch Tschaikowski und die Sinfonie in c-Moll von Petar Konjović, die als erste serbische Sinfonie gilt. Seine Musik verbindet die Spätromantik mit Einflüssen der Moderne und der serbischen Folklore.
Wenn die Belgrader Philharmonie seine Sinfonie in Sofia aufführt, wird sie als lebendiger Teil des musikalischen Gedächtnisses des Balkans erklingen.
Zusammengestellt von Zwetana Tontschewa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov