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Präsidentschaftswahlen 2026 – Stichwahl
Reaktionen der Politiker auf das Ergebnis der Präsidentenwahl (aktualisiert)
Sonntag 1 November 2026 22:13
Sonntag, 1 November 2026, 22:13
Ministerpräsident Rumen Radew
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Nach den Exit-Poll-Ergebnissen der Meinungsforschungsinstitute hat das Gespann Ilijana Jotowa – Kiril Waltschew die Stichwahl um das Präsidentenamt in Bulgarien gewonnen. Das Gespann Andrej Gjurow – Georgi Kandew belegt den zweiten Platz. Damit wird Ilijana Jotowa die siebte Präsidentin Bulgariens und die erste Frau, die durch demokratische Wahlen in dieses Amt gewählt wurde.
So kommentierten bulgarische Politiker das Wahlergebnis:
„Ich kenne Ilijana Jotowa seit zehn Jahren und bin überzeugt, dass sie eine würdige Präsidentin Bulgariens sein wird“, betonte Ministerpräsident Rumen Radew, der zugleich Vorsitzender von „Progressives Bulgarien“ ist. Er kommentierte damit den Wahlsieg Ilijana Jotowas bei der Präsidentenwahl, berichtete das Bulgarische Nationale Fernsehen (BNT).
Petar Witanow
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Bulgarien werde nach der Wahl des Präsidenten stabiler und ruhiger sein. Das erklärte Petar Witanow von „Progressives Bulgarien“, der dem Initiativkomitee angehört, das Ilijana Jotowas Kandidatur unterstützt hatte, nach dem Ende der Stichwahl zwischen Jotowa und Andrej Gjurow, berichtete die Nachrichtenagentur BGNES.
Alexandrina Pendatschanska
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„Andrej Gjurow und Georgi Kandew haben eine große politische Zukunft vor sich. Sie werden ihre Unterstützung erst noch ausbauen“, erklärte Alexandrina Pendatschanska gegenüber NTV. Sie ist Ko-Vorsitzende des Initiativkomitees, das Gjurows Kandidatur für das Präsidentenamt aufgestellt hatte.
Assen Wassilew
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„Wir beabsichtigen, uns weiterhin dafür einzusetzen, dass die bulgarischen Bürger und ihre Einkommen bestmöglich geschützt werden. Sie sehen, dass diese Wahl ein sehr deutliches Signal ist – ich würde sogar sagen: eine rote Karte dafür, dass diese Regierung ihre Aufgaben nicht erfüllt: weder bei den Preisen noch bei den Einkommen noch im Kampf gegen die Oligarchie“, kommentierte der Vorsitzende der Partei „Wir setzen die Veränderung fort“ (PP), Assen Wassilew.
Er fügte hinzu, dass nun zunächst der Haushaltsentwurf geprüft werden müsse. Anschließend seien gegebenenfalls Korrekturen vorzunehmen – „mit parlamentarischen oder außerparlamentarischen Mitteln“.
Kostadin Kostadinow
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„Das endgültige Wahlergebnis wurde von den Wählern der Partei ‚Wiedegeburt‘ bestimmt. ‚Wiedergeburt‘ ist mittlerweile ein unumgänglicher Faktor in der bulgarischen Politik. Wer das nicht berücksichtigt, wird Wahlen verlieren.“
Zu diesem Schluss kam der Vorsitzende von „Wiedergeburt“, Kostadin Kostadinow, in einem Facebook-Beitrag. Bei der ersten Runde der Wahl hatte seine Partei 12,5 Prozent der Stimmen erhalten.
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov