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„Abonnement für die Natur":
Bulgarien begeht die Stunde der Erde und den Weltwassertag
Samstag 22 März 2025 06:30
Samstag, 22 März 2025, 06:30
FOTO wwf.bg
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Die Earth Hour wird heute Abend um 20:30 Uhr zum 18. Mal als Symbol der Hoffnung und für mehr Klimaschutz begangen. Bulgarien beteiligt sich seit 2009 aktiv an der Initiative, die in diesem Jahr mit dem Weltwassertag am 22. März zusammenfällt. Daher widmen die Organisatoren vom WWF Bulgarien ihre Kampagne „Subscribe to Nature“ dem Schutz der Flüsse und Feuchtgebiete in Bulgarien sowie ihrer bedrohten Bewohner.
In Anspielung auf einigen beliebten Streaming-Plattformen und Fernsehsendungen wollen die Umweltschützer die Botschaft vermitteln, dass das Aussterben der Tierwelt kein Film ist. Es findet real in unserem Leben statt, und wir alle sind mit unseren täglichen Entscheidungen daran beteiligt.
FOTO wwf.bg
Die Fischotter spielen dieses Jahr die Hauptrolle in der Earth Hour. Anders als das Haus des Drachens ist der Lebensraum der Fischotter nicht durch königliche Machtkämpfe bedroht. Flussaufstauungen, Flusskorrekturen und Entwässerung von Feuchtgebieten, Wasserverschmutzung, Abholzung der Ufervegetation und Trockenheit aufgrund des Klimawandels sind nur einige der Bedrohungen für ihre Existenz. Einst gab es in Bulgarien fast 5.000 Fischotter. Heute sind es nicht mehr als 1500.
FOTO Vereinigung Junger Bergsteiger
Interessant ist auch die Initiative des Vereins „Junger Bergsteiger“, der zum siebten Mal in Folge eine Nachtwanderung im Belassiza-Gebirge organisiert. Dieses Jahr lautet das Motto „Schritte in der Dunkelheit, Licht für die Erde, Leben für das Wasser“. Die Wanderung beginnt um 20:15 Uhr Ortszeit in der Stadt.
So kann jeder von uns mit kleinen Schritten den Funken in sich selbst entzünden und der Natur helfen. „Wir glauben, dass die Earth Hour die Bulgaren weiterhin dazu inspirieren wird, eine Zukunft anzustreben, in der sie in Harmonie mit der Natur leben“ - sagt das Team des WWF Bulgarien. Denn die bulgarische Natur hat vier Jahreszeiten, und sie alle sind es wert, beobachtet zu werden.
Text: Wessela Krastewa
Übersetzung: Georgetta Janewa
Gestaltet von БНР екип