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„Wasraschdane“ beantragt Verschiebung des Euro-Beitritts Bulgariens um ein Jahr
Freitag 12 Dezember 2025 14:22
Freitag, 12 Dezember 2025, 14:22
Kostadin Kostadinow
FOTO BTA
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Die Partei „Wasraschdane“ wird dem Parlament einen Antrag vorlegen, wonach der Ministerrat die Verschiebung des Beitritts Bulgariens zur Eurozone um ein Jahr beantragen soll, berichtete ihr Vorsitzender Kostadin Kostadinow.
Dem Abgeordneten zufolge gewährt Artikel 5 der Beitrittsakte Bulgariens und Rumäniens zur Europäischen Union eine Ausnahme für den Eurobeitritt, die jedoch am 8. Juli dieses Jahres aufgehoben wurde. Seiner Ansicht nach hat unser Land das Recht, eine Verlängerung dieser Ausnahme bis zum 1. Januar 2027 zu beantragen, aufgrund der eingetretenen unvorhersehbaren Umstände.
„Im Recht gibt es einen Begriff, der ‚höhere Gewalt‘ genannt wird. Diese höhere Gewalt, die in unserem Land eingetreten ist, besteht darin, dass wir – im Gegensatz zu allen anderen Ländern, die bisher der Eurozone beigetreten sind – voraussichtlich nicht nur ohne reguläre Regierung, sondern auch ohne Haushalt dem Euroraum eintreten werden“, argumentierte Kostadin Kostadinow.
„Wasraschdane“ fordert, dass Präsident Rumen Radew dringend den Konsultativen Rat für nationale Sicherheit einberuft, angesichts der Risiken der Euro-Einführung in der aktuellen Situation.
Die Partei fordert auch, dass die Lewa, die nach dem 1. Januar 2026 bei der Bulgarischen Nationalbank aufbewahrt werden müssen, nicht vernichtet werden, berichtete die BNR-Reporterin Maria Filewa.
Redakteur: Diana Zankowa
Übersetzung: Rossiza Radulowa
Gestaltet von Rossiza Radulowa