Politik

Nachricht

GERB will von Radew wisssen, was er unter „neuem Gesellschaftsvertrag“ versteht

Dienstag, 20 Januar 2026, 17:31

Deniza Satschewa

Deniza Satschewa

FOTO BTA

Schriftgröße

In ihrem ersten Kommentar nach dem Rücktritt von Präsident Rumen Radew erklärte die stellvertretende Vorsitzende der Parlamentsfraktion von GERB–SDS, Deniza Satschewa, die Zeit der moralisierenden Monologe sei vorbei.

Wir wollen sehen, was konkret vorgeschlagen wird, denn die Zeit der moralisierenden Monologe und der Zeremonien ist vorbei. Wir freuen uns darauf, nun auf dem realen politischen Terrain etwas Konkreteres sehen zu können“, sagte Satschewa.

Ihren Worten zufolge seien aus Radews Erklärung vom Vortag die Prioritäten der künftigen politischen Formation unklar geblieben. „Während beim Fliegen in der Regel der Pilot entscheidend ist, ist in der Politik das Team von zentraler Bedeutung. Deshalb sollten wir sehen, wie dieses Team aussehen wird, denn es wird der deutlichste Beleg dafür sein, welche Politik verfolgt werden soll und was genau unter einem ,neuen Gesellschaftsvertrag‘ verstanden wird. GERB wird nicht gegen Herrn Radew und dessen politisches Projekt kämpfen. GERB wird Herrn Radew mit der Realität kämpfen lassen“, so Satschewa weiter.

Zur Erinnerung: In seiner Erklärung am Montag, mit der Präsident Rumen Radew seinen Rücktritt bekanntgab, sagte er, die politischen Umstände würden einen „neuen Gesellschaftsvertrag“ erforderlich machen.

Redakteurin: Miglena Iwanowa

Übersetzung: Rossiza Radulowa