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In Budapest feierte man den Tag der Hebammen (Babinden)

Montag, 26 Januar 2026, 16:05

In Budapest feierte man den Tag der Hebammen (Babinden)

FOTO FACEBOOK /BULGARISCHE REPUBLIKANISCHE SELBSTVERWALTUNG

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Das Bulgarische Kulturhaus in Budapest wurde anlässlich des traditionellen Festes Babinden (Tag der Hebammen) – eines der herzlichsten bulgarischen Feiertage, gewidmet den Frauen, die einst als Hebammen den Beginn des Lebens begleiteten – zu einem Ort der Begegnung von Tradition, Erinnerung und Gemeinschaft. Fern der Heimat, aber mit großem Respekt vor ihren Wurzeln, bewies die bulgarische Gemeinschaft in der ungarischen Hauptstadt, dass Bräuche unabhängig von Entfernungen bewahrt und weitergegeben werden.  

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Die Feier am 25. Januar war den im vergangenen Jahr geborenen Kindern gewidmet, die feierlich mit Segenswünschen und vielen Lächeln willkommen geheißen wurden. Sie standen im Mittelpunkt des Programms als Symbol für die Zukunft und den Fortbestand der bulgarischen Gemeinschaft im Ausland, berichtete gegenüber dem Bulgarischen Nationalen Rundfunk unsere Landsfrau Deniza Ürge, die uns auch Fotos von diesem besonderen, den heimischen Traditionen gewidmeten Tag zusandte. 

FOTO Deniza Ürge

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„Zum Programm gehörte auch ein kulinarischer Wettbewerb, bei dem Frauen aus der Gemeinschaft traditionelle bulgarische Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts präsentierten. Eine Fachjury bewertete Authentizität, Geschmack und handwerkliches Können und kürte am Ende des Festtages eine Siegerin. 

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Wie es die Tradition verlangt, waren Männer nicht anwesend – der Tag der Hebammen blieb ein Fest der weiblichen Fürsorge, Stärke und der Weitergabe zwischen den Generationen. Inmitten von Lachen, geteilten Erinnerungen und Düften aus der Kindheit erinnerte das Fest daran, dass eine Gemeinschaft, die ihre Traditionen bewahrt, auch ihre Identität bewahrt. Und der bulgarische Geist, weit entfernt von der Heimat getragen, lebt weiter – in den Kindern, in den Frauen und in der Wärme der versammelten bulgarischen Familie.“

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Übersetzung und Redaktion: Lyubomir Kolarov 

Gestaltet von Lyubomir Kolarov