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Sonntag 8 Februar 2026 17:09
Sonntag, 8 Februar 2026, 17:09
Terwel Samfirow gewinnt olympische Bronzemedaille in Italien
FOTO EPA/BGNES
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Ein außergewöhnlicher Tag für den bulgarischen Sport: Der 20-jährige Terwel Samfirow stand in Livigno auf dem Podium. Der talentierte Snowboarder gewann im Riesenslalom die Bronzemedaille – das erste olympische Edelmetall für Bulgarien seit zwei Jahrzehnten.
Im kleinen Finale setzte sich Terwel Samfirow nach einem dramatischen Fotofinish gegen den erfahrenen 35-jährigen Slowenen Tim Mastnjak durch. Damit zählt Samfirow nun zu den nur fünf bulgarischen Athleten mit Medaillen bei Olympischen Winterspielen.
Terwel Samfirow auf der Ehrenleiter.
FOTO BGNES
Der 8. Februar brachte außergewöhnliche Emotionen für alle Bulgaren: Gleich drei bulgarische Snowboarder erreichten die entscheidende Phase des Wettbewerbs im Riesenslalom.
Malena Samfirowa qualifizierte sich für das Achtelfinale. Lediglich zwei Hundertstel fehlten ihr, um bei ihrem olympischen Debüt im Alter von nur 16 Jahren den Einzug in die Top 8 zu schaffen.
Der Routinier im Team, Radoslaw Jankow, absolvierte den Lauf fehlerfrei, unterlag jedoch Arnaud Gaudet und schied im Achtelfinale des Riesenslaloms aus. Nur elf Hundertstel trennten den bulgarischen Snowboarder vom Viertelfinale.
Der vierte bulgarische Starter, Aleksandar Kraschnjak, verpasste bei seinem Debüt bei Olympischen Spielen die Qualifikation. Der Athlet im alpinen Snowboard erklärte jedoch gegenüber dem Bulgarischen Nationalen Fernsehen BNT, dass er die Spiele in Mailand–Cortina mit positiven Emotionen und wichtigen Lehren verlasse.
Der Erfolg von Terwel Samfirow bescherte Bulgarien die siebte Medaille bei Olympischen Winterspielen.
Terwel Samfirow führte Bulgarien auf das olympische Podium
FOTO AP/BTA
Bulgarien verfügt nun über eine Gold-, zwei Silber- und vier Bronzemedaillen, wie die BTA berechnete.
Die Olympischen Spiele in Mailand–Cortina gehen weiter – und die bulgarischen Träume ebenfalls.
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Redakteurin: Elena Karkalanowa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov