Nachricht
Donnerstag 12 Februar 2026 14:32
Donnerstag, 12 Februar 2026, 14:32
FOTO BTA
Schriftgröße
Denjo Denew muss unverzüglich als amtierender Vorsitzender der Nationalen Sicherheitsbehörde DANS zurücktreten. Das erklärte der stellvertretende Parlamentspräsident aus der Parlamentsgruppe der Koalition „Wir setzen die Veränderung fort-Demokratisches Bulgarien“ (PP-DB), Atanas Atanassow, bei einem Briefing im Parlament.
Als Begründung für den geforderten Rücktritt führte Atanassow an, dass Denew bei einer Anhörung im Parlament zum Kasus „Petrochan“ die Frage nicht beantwortet habe, ob es in der mit dem Fall verbundenen Nichtregierungsorganisation „Nationale Agentur für Kontrolle der Schutzgebiete“ Personen gegeben habe, die für DANS gearbeitet haben, berichtete das BNR-Inlandsprogramm „Horizont“.
Nach Angaben von PP-DB gebe es Hinweise auf mindestens zwei Personen, die Kontakt zu DANS hatten und höchstwahrscheinlich angeworben worden seien. Nach Informationen des Innenministeriums sei die Gruppe mehr als zwölf Monate lang mit eingeschleusten Agenten überwacht worden, erklärten Vertreter von PP-DB.
Die Koalition erinnerte außerdem an die Rolle von Denew bei der Abschaffung der maschinellen Stimmabgabe vor dem ersten Wahlgang der Kommunalwahlen im Jahr 2023, woraufhin es zu 500.000 ungültigen Stimmzetteln kam.
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Rossiza Radulowa
Gestaltet von Rossiza Radulowa