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Radew: Dank des Opfers der selbstlosen Märtyrer haben wir einen Staat

Rumen Radew

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Bulgarien begeht 150 Jahre seit dem Aprilaufstand.

Er brach 1876 aus und gehört zu den bedeutendsten und dramatischsten Ereignissen der bulgarischen Geschichte – dem Höhepunkt des nationalen Befreiungskampfes gegen das Osmanische Reich. Mit großer Brutalität niedergeschlagen, lenkte er die Aufmerksamkeit Europas auf die bulgarische Sache.

„150 Jahre trennen uns von der Heldentat Tausender Bulgaren, die sich im Namen der Freiheit gegen das Osmanische Reich erhoben“, erinnerte der Vorsitzende der bei den gestrigen Parlamentswahlen siegreichen Partei „Progressives Bulgarien“, Rumen Radew, in einem Facebook-Beitrag.

„Der heroische Aufbruch unserer versklavten Vorfahren, die keine Patrioten aus Pose oder Vorteil waren, sondern mutige und selbstaufopfernde Helden, endete tragisch. Doch er holte das Vaterland aus der Nichtexistenz und rückte sein Schicksal in das Bewusstsein der europäischen Völker.

Seine Niederschlagung und die tausenden Opfer lösten eine Welle der Anteilnahme in der christlichen Welt aus. In Russland wurde das Schicksal des orthodoxen bulgarischen Volkes zum Zentrum politischer Leidenschaften. Dank des Mutes und der Selbstaufopferung der selbstlosen Märtyrer haben wir heute einen Staat, ein Wappen und eine Flagge, wir sprechen und schreiben in unserer Muttersprache. Vergessen wir nicht, dass noch immer das Blut unserer Vorfahren in unseren Adern fließt. Seien wir ihrer würdige Nachkommen“, schrieb Radew.


Redakteurin: Miglena Iwanowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov