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Zweistündige Proteste werden die Grenzübergänge zu Nordmazedonien blockieren

Zweistündige Proteste werden die Grenzübergänge zu Nordmazedonien blockieren

FOTO Grenzpolizei

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Aus Protest gegen die Repressionen gegenüber Menschen mit bulgarischem Selbstbewusstsein in Nordmazedonien werden Grenzübergänge zwischen beiden Ländern blockiert, berichtete der BNR-Korrespondent in Kjustendil, Kiril Falin.

Die Organisatoren von den Vereinigungen „Kuberow Woin“ und der „Stiftung Mazedonien“ kündigten an, am Sonntag die drei Grenzübergänge zwischen Bulgarien und Nordmazedonien für zwei Stunden zu sperren. Hintergrund sei der anhaltende Druck auf die Bulgaren im Nachbarland.

Mit der Aktion, die mit den bulgarischen Behörden abgestimmt wurde, solle eine Botschaft an die Regierung in Skopje gesendet werden. Anlass seien die Verfolgung von Menschen mit bulgarischem Selbstbewusstsein, Brandanschläge, Übergriffe sowie Gerichtsverfahren gegen Bulgaren in Nordmazedonien.

Die Spannungen verschärften sich nach der Brandstiftung an zwei Fahrzeugen der bulgarischen diplomatischen Vertretung in Skopje.

Initiativen zur Blockade der bulgarisch-nordmazedonischen Grenze sind kontraproduktiv und könnten der bulgarischen Position in den Beziehungen zu Nordmazedonien schaden. Das erklärte Außenministerin Welislawa Petrowa. Ihrer Ansicht nach stehen derartige Aktionen in keinem Zusammenhang mit den Maßnahmen der bulgarischen Regierung und tragen nicht zum Schutz der nationalen Interessen bei.


Redakteurin: Diana Zankowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov