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Premierminister Radew rechnet mit einem niedrigeren Haushaltsdefizit

Premierminister Radew rechnet mit einem niedrigeren Haushaltsdefizit

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Ministerpräsident Rumen Radew zeigte sich zuversichtlich, dass das Defizit im Staatshaushalt weiter gesenkt werden kann.

„Das Wichtigste ist, dass der Haushalt 2026 die tatsächliche Finanzlage des Staates offenlegt. Wir schaffen damit eine solide Grundlage und führen Regeln für finanzielle Disziplin ein. Ich bin überzeugt, dass wir mit einer konsequenten Haushaltsdisziplin und einer Begrenzung der Ausgaben – ohne die Wirtschaft abzuwürgen, ohne die Beschäftigten zu benachteiligen, ohne die Sozialausgaben zu kürzen und ohne die Renten einzufrieren – das Defizit weiter reduzieren werden“, erklärte er im Parlament.

Der Ministerpräsident wies zugleich zurück, dass die derzeitigen Ausgaben eingefroren würden. Nach seinen Angaben werden die Leistungen für Menschen mit Behinderungen deutlich erhöht, die Renten steigen um 7,8 Prozent und die Gehälter um 5 Prozent.

Nach Ansicht von Rumen Radew belasten vor allem aufgelaufene Altverbindlichkeiten das Defizit. „Ein Teil davon wird auch im Jahr 2027 weiter beglichen werden“, fügte er hinzu.

Redakteurin: Diana Zankowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov